Yvonne-_DSC6466-web

Wie ich mich heute über alles geärgert habe

Heute ist ein wunderbar sonniger und heißer Tag. Endlich sind die Freibäder wieder geöffnet und die gesamte Familie beschließt sich in den kühlen Fluten abzukühlen.

Vorher gibt es allerdings noch ein paar Dinge in Coronazeiten zu beachten. Wir kaufen unsere Tickets online. Am Nachmittag ist wieder ein zweiter Einlass, denn die Schwimmbäder haben 2 Schichten. Eine morgens und eine mittags. Wir kommen also an und sehen eine riesige Schlange vor der Kasse. Und lauter Menschen, die den Abstand nicht einhalten.  Wir stehen bei 30 Grad in der prallen Sonne und warten und warten und warten.

Und es ist so spannend, was mir schon gleich zu Beginn durch den Kopf geht.

Wieso gibt es eine Schlange? Denn alle Personen mussten sich ja bereits ihr Ticket selber organisieren. Einscannen kann ja nicht so lange dauern, wieso sitzen nicht gleich 3 Personen an der Kasse und die Menschen reinzulassen.

Und nicht nur das – es gibt gleich 2 Schlangen eine rechts und eine links. Völlig unkoordiniert und das ärgert mich auch. Denn bei der rechten Schlange geht es viel schneller vorwärts uns so stehen wir 30 Minuten vor der Kasse bis wir endlich reinkommen.

So sind wir jetzt ca. 45 min. im Freibad und es türmen sich dunkle Wolken und ein Gewitter zieht an. Das geht so fix, dass in 10 Min. ein riesiger Wind kommt und wir mit einer sehr großen Eile wieder aus dem Freibad stürmen müssen, damit wir nicht klatschnass werden. Aber vorher gehe ich noch zum Bademeister um ihm zu sagen, dass er doch bitte die Menschen aus dem Wasser holen soll, den einige schwimmen immer noch in einer großen Ruhe im Becken. Ich befürchte schon die ersten Blitze, die auch kommen werden, allerdings 20 min. später.

Jetzt frag ich mich echt, ob ich noch mal Lust habe ins Freibad zu gehen –das muss ich echt mal sacken lassen. Und vor allem ganz tief durchatmen😊 und mir immer wieder bewusst machen, dass ich nicht alle Gedanken/Geschichten, die mir mein Geist erzählt, verfolgen muss.

Und vielleicht weißt du schon, dass du zwischen 50.000-70.000 Gedanken pro Tag denkst und deine Aufgabe ist, ähnlich wie beim täglichen Zähneputzen, immer wieder Geisteshygiene zu betreiben.

Eine gute Möglichkeit bietet die Achtsamkeitsmeditation, hier schauen wir uns an was ist, aber steigen nicht in Gedanken und Geschichten ein. Beobachten ohne zu bewerten.

Das darf erlernt werden. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ist eine Aufgabe, die ein Leben lang geübt werden darf.

Du möchtest jetzt mehr wissen? Dann komm zum kostenlosen Infoabend am 14. August 18-19 Uhr in Saarbrücken, Brauerstr. 19. Melde dich jetzt an. Ich freue mich auf dich.

Anmeldung:  01772448647 oder über Kontakt